IG Metall Bremen und Betriebsrat zu Aus A380-Produktion: Unternehmen in der Pflicht, neue Arbeitspltze anzubieten

Pressemitteilung der IG Metall Bremen

(19.02.2019)

Auch Bremen ist von dem Ende des A380-Programms betroffen. Am zweitgrten Airbus-Standort in Deutschland werden die A380-Landeklappen gebaut und entwickelt.
Das Unternehmen steht in der Pflicht, den betroffenen Kolleginnen und Kollegen neue Arbeitspltze anzubieten, meint der Airbus-Betriebsratsvorsitzende Jens Brggemann. Einen Grund, die Beschftigten im Ungewissen zu lassen, sieht Brggemann nicht. Entlassungen muss das Unternehmen ausschlieen, fordert Brggemann. Wir erwarten, dass uns die Unternehmensleitung genau darber informiert, wie viele Kolleginnen und Kollegen betroffen sind. Bei der jetzigen Fertigungsgeschwindigkeit wrde Ende 2020 die letzte Landeklappe der A380 die Produktionshallen in Bremen verlassen. Laut Brggemann knnten bis zu 80 Mitarbeiter in Bremen davon betroffen sein. Angesichts voller Auftragsbcher bei den anderen Airbus-Modellen gbe es keinen Grund fr Entlassungen.

Auch die IG Metall erwartet eine schnelle Information des Betriebsrates und der Gewerkschaft durch das Unternehmen: Das Management muss uns umgehend einen Plan vorstellen, wie die Beschftigung bei uns in Bremen, wie auch in den anderen Standorten gesichert wird. Generell halten wir die Praxis von Airbus fr problematisch, zuerst in die ffentlichkeit zu gehen, anstatt vorher die Betriebsrte zu informieren, sagt Ute Buggeln von der IG Metall Bremen.

Am Airbus-Operations-Standort in Bremen werden die Landeklappen der A380 hergestellt und anschlieend nach Hamburg und Toulouse geliefert.
Auch im Entwicklungsbereich und dem Produktsupport arbeiten Mitarbeiter im A380-Programm.